SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
SOS-Kinderdorf Brasilien nahm seine ersten Einrichtungen in den späten sechziger Jahren in Betrieb. Grund dafür war die Jahrzehnte anhaltende Verarmung weiter Teile der Bevölkerung.
Als erste Einrichtung des Landes öffnete 1967 das SOS-Kinderdorf Porto Alegre in Rio Grande do Sul seine Pforten, 1968 folgten Poá bei São Paulo und Brasilia.
Während der siebziger Jahre wurden fünf neue SOS-Kinderdörfer eröffnet, um notleidenden Kindern eine langfristige familiennahe Betreuung bieten zu können. In den darauffolgenden Jahren kamen noch neun weitere SOS-Kinderdörfer hinzu.
In den über vierzig Jahren seines Bestehens hat der brasilianische SOS-Kinderdorf-Verein stets seine Schulen, medizinischen Zentren, Berufsausbildungs- und Kulturzentren den Kindern und Jugendlichen aus den benachbarten Gemeinden zur Verfügung gestellt.
2003 startete SOS-Kinderdorf Familienstärkungsprogramme. Ziel dieser Programme ist es, Kindern, die Gefahr laufen, von ihrer Herkunftsfamilie getrennt zu werden, den Verbleib in ihrer Familie zu sichern.
Um dies zu erreichen, arbeitet SOS-Kinderdorf direkt mit den Familien und den jeweiligen Gemeinden und stärkt sie in ihren Kapazitäten, die Kinder bestmöglich zu betreuen und zu schützen. Organisiert wird diese Präventivarbeit gemeinsam mit lokalen Behörden und anderen Sozialpartnern.
Zurzeit gibt es in Brasilien 16 SOS-Kinderdörfer, 13 SOS-Jugendeinrichtungen, 6 SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein SOS-Berufsbildungszentrum und 24 SOS-Sozialzentren.
Website von SOS-Kinderdorf Brasilien
(verfügbar auf Portugiesisch)