Hauptstadt: Lusaka
Fläche: 752.614 km2
Bevölkerungszahl: 11,3 Millionen (Schätzung Juli 2005)
Bevölkerungsgruppen: 70 verschiedene ethnische Gruppen, die alle Bantusprachen sprechen, darunter die Bemba , die Lozi und die Tonga
Amtssprache(n): Englisch
Religion(en): Christen, Anhänger traditioneller einheimischer Religionen, Anzahl von Moslems und Hindus
Währung: 1 sambischer Kwacha = 100 Ngwee
SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
Nach langjährigen Bemühungen gelang es am 16. Juli 1996 ein Abkommen mit der sambischen Regierung zur Errichtung eines SOS-Kinderdorfes zu unterzeichnen. Wenige Monate später wurde der nationale SOS-Kinderdorf-Verein "SOS Children's Village of Zambia Trust" gegründet. Um das geplante Projekt zu verwirklichen, stellte die Regierung ein Grundstück in Lusaka, cirka sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, zur Verfügung. Im September 1998 fand die offizielle Grundsteinlegung im Beisein des Ministers für Jugend, Sport und Kinderangelegenheiten, sowie mehrerer Regierungsmitglieder statt. In der ersten Bauphase entstanden ein SOS-Kinderdorf und ein SOS-Kindergarten für Kinder aus verarmten Familien der Nachbarschaft.
Die SOS-Kinderdorf-Mütter und der Dorfleiter wurden während der Bauzeit in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Simbabwe ausgebildet. Im September 1999 konnten die ersten Kinder in ihr neues Zuhause übersiedeln. In den folgenden Jahren wurde das SOS-Kinderdorf Lusaka um eine Grundschule, ein Sozialzentrum, ein medizinisches Zentrum und eine Jugendeinrichtung erweitert. Bereits Anfang 2000 wurde mit Studien über die Errichtung eines zweiten SOS-Kinderdorfes in Sambia begonnen und die Regierung stellte bald darauf ein Grundstück in Kitwe, der Hauptstadt der im Norden gelegenen Copperbelt Region, zur Verfügung. Im März 2004 war das neue SOS-Kinderdorf schließlich baulich fertiggestellt und bereit, die ersten Kinder aufzunehmen.
Zurzeit gibt es in Sambia drei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, drei SOS-Kindergärten, vier SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein SOS-Berufsbildungszentrum, sechs SOS-Sozialzentren und zwei SOS-medizinische Zentren. Ein weiteres SOS-Kinderdorf ist in Bau.
Website von SOS-Kinderdorf Sambia
(verfügbar auf Englisch)