Familienförderung 

Unter schwierigen Lebensbedingungen und in Krisensituationen sind Eltern häufig damit überfordert, für ihre Kinder angemessen zu sorgen. Vielen fehlt es am Nötigsten, dem Geld für den Arzt oder die Schule, an Kraft, Gesundheit oder Zuversicht für die Zukunft. Mit Familienförderprogrammen will SOS-Kinderdorf mithelfen, dass Familien sich langfristig selbst erhalten können und eigenständig ihr Leben bewältigen. Nur so ist gesichert, dass Kinder nicht alleine gelassen werden, sondern in ihrer Familie aufwachsen können.

SOS-Kinderdorf ist davon überzeugt, dass die Familie für Kinder fast immer der beste Platz zum Aufwachsen ist. Weltweit haben jedoch Millionen Kinder den Schutz ihrer Familie bereits verloren. Aufgrund von Armut, Krankheit, Gewalt, Katastrophen und bewaffneten Konflikten werden es täglich mehr Kinder, die in dem Risiko leben, verlassen, vernachlässigt und missachtet zu werden.

In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeinden und lokalen Partnern unterstützt SOS-Kinderdorf benachteiligte Familien auf der ganzen Welt. Die Familienförderprogramme richten sich je nach örtlichen Gegebenheiten an spezielle Zielgruppen, wie zum Beispiel allein erziehende Mütter, von HIV/AIDS betroffene Familien oder Familien in schwierigen wirtschaftlichen Notlagen, die häufig mit Suchtproblematik, Krankheit und Ausgrenzung einhergehen. Die Familienförderprogramme von SOS-Kinderdorf gliedern sich in drei unterschiedliche Phasen.

Mthatha/Sudafrika - Foto: P. Wittman

Kurzfristige Unterstützung

Überleben und Entwicklung der Kinder sichern. Mehr...
Borovljany/Weißrussland - Foto: G. Ward

Mittelfristige Unterstützung

Eltern unterstützen und begleiten. Mehr...
Patzun/Guatemala - Foto: C. Nufio

Langfristige Unterstützung

Soziale Auffangnetze für Kinder schaffen. Mehr...
Diese Seite drucken Bitte weitersagen
Schriftgröße:
Size 1 Size 2 Size 3