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| Bhopal/Indien - Foto: K. Snozzi |
SOS-Kinderdorf legt größten Wert auf Bildung und unterstützt daher Kinder bei ihrer Ausbildung, und zwar sowohl jene, die in SOS-Kinderdörfern aufwachsen, als auch jene, die an einem Familienstärkungsprogramm teilnehmen oder in von unseren Programmen erfassten Gemeinden leben und in Not geraten sind.
In Europa besuchen die Kinder und Jugendlichen aus den SOS-Kinderdörfern lokale Schulen und nützen die bestehenden Einrichtungen für Schul- und Berufsausbildung. Außerhalb Europas befinden sich SOS-Kinderdörfer häufig in Regionen, die nur über ein mangelhaftes Bildungssystem verfügen, da es an staatlicher Unterstützung und den nötigen finanziellen Mitteln fehlt.
Kinder bei ihrer Ausbildung zu unterstützen, kann in manchen Fällen bedeuten, dass man ihnen den Zugang zu Bildung ermöglicht, indem man ihnen und ihren Familien beim Schulgeld, den Schulmaterialien und der Schuluniform finanziell unter die Arme greift. In anderen Fällen, wo es keine schulischen Einrichtungen gibt, betreibt SOS-Kinderdorf Kindergärten, Primär- und Sekundärschulen sowie Berufsbildungszentren. Alle Hermann-Gmeiner-Schulen – die oft im jeweiligen Land Vorzeigestatus genießen – sind staatlich anerkannt und unterrichten nach dem Lehrplan des Landes.