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| Bhuj/Indien - Foto: SOS-Archiv |
Um ein Gewerbe zu erlernen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, bieten SOS-Berufsbildungszentren Kurse und Lehren für Berufe auf dem Handwerks-, Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungssektor an. Gelehrt wird, was auf dem lokalen und regionalen Arbeitsmarkt gefragt ist. Beispiele dafür sind: Automechanik, Tischlerei, Druckerei, Schlosserei, Elektrotechnik, Hauswirtschaft, Handel, Landwirtschaft und Informationstechnologie. Die dabei hervorgebrachten Produkte oder Dienstleistungen werden oft lokal vermarktet.
Jugendliche aus den SOS-Kinderdörfern und sozial benachteiligte Jugendliche oder solche, die sonst keine Chance auf Berufsausbildung hätten, erhalten die Gelegenheit, sich in einem Beruf ausbilden zu lassen und die Qualifikation und Berechtigung zu erwerben, diesen auszuüben; dadurch können sie als Erwachsene für sich selbst sorgen und dem auf sie ausgeübten wirtschaftlichen und sozialen Druck standhalten. Häufig arbeiten die Berufsbildungszentren mit lokalen Firmen oder anderen Partnern zusammen, betreiben Arbeitsmarktanalyse und bieten Berufsberatung.
Jeder Ausbildungszweig weist dieselbe Dauer auf, wie dies im Land die Norm ist, hält sich an denselben Lehrplan und bietet den gleichen Praxisteil. Am Ende ihrer Ausbildung erhalten die Jugendlichen staatlich anerkannte Diplome, Zeugnisse oder Lehrbriefe.