 "Ich wusste nicht, ob ich diese Tragödie verkrafte", erinnert sich Masriya aus Indonesien an den Schock, den sie, ihre Familie und mit ihr hunderttausende andere Menschen durch die Tsunami-Katastrophe erlitten haben. Am Anfang war nur Verwüstung. Nicht nur in materieller Hinsicht, sondern vor allem in den Menschen. Mehr... SOS-Kinderdorf hatte vor der Tsunami-Katastrophe noch nie ein derart umfassendes Bauprogramm umgesetzt. 2.232 Familienhäuser für mehr als 11.000 Menschen in vier Ländern wurden errichtet. Für die Kinderhilfsorganisation mit der Kernkompetenz in der außerfamiliären Betreuung von Kindern war dieses Vorhaben eine Premiere - und ein echter Erfolg. Mehr... In Indien war der Distrikt Nagapattinam in Tamil Nadu am schwersten von den Flutwellen betroffen. Man zählte in dem Gebiet, bekannt für sein Fischereiwesen, die meisten Toten. Die Bilder von aufeinander getürmten Schiffen gingen um die Welt. Wie in den anderen Katastrophenregionen waren auch in Nagapattinam vor allem Familien betroffen, die schon vor dem Tsunami unter harten Bedingungen ihre Existenz bestreiten mussten. Väter kehrten nicht vom Meer zurück, Mütter nicht zu ihren Häusern. Mehr... Das Meer wird in vielen Ländern als Göttin verehrt. Vor jeder Ausfahrt beten die Fischer um einen reichen Fang und eine gesunde Rückkehr. Auch in Thailand. Viele Menschen in den Küstengebieten leben von der Fischerei, verkaufen am Markt und decken den Eigenbedarf. Mehr... Die Kinder markierten ganz aufgeregt die Plätze für ihre Lieblingspflanzen. Bäume, Blumen und Sträucher wurden gesetzt. Das war unmittelbar vor dem Einzug in ihr neues Zuhause, das SOS-Kinderdorf in Meulaboh an der Südküste Sumatras. Mehr... Putris vollständiger Name ist Putri Tsunami Irayana, "Tochter der großen Welle". Sie kam am 26. Dezember 2004 zur Welt, am Dach der Moschee, dem einzigen Gebäude in Gampong Cot, das der Wasserwalze standhielt. Mehr... |