 Das tägliche Leben im SOS-Kinderdorf Santo in Port-au-Prince hat sich in einem Jahr sehr verändert. Es leben mittlerweile mehr als dreimal soviele Kinder im Dorf, etwa doppelt soviele besuchen die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule als noch vor dem Erdbeben - und der Fußballplatz ist selber zu einem Dorf geworden...
Mehr... Etwa 14000 Kinder werden nach wie vor von SOS-Kinderdorf in SOS-Gemeindezentren und anderen Ausspeisungspunkten in ganz Port-au-Prince mit Lebensmitteln versorgt. Diese ursprünglich als temporäre Nothilfe gedachte Maßnahme, die bereits seit der Katastrophe vor einem Jahr läuft, soll nun in langfristige Förderung umgewandelt werden. Mehr... Wenn die Kinder Haitis eine Chance haben sollen, sich ein besseres Leben aufzubauen als ihre Eltern es konnten, ist eine solide Schulbildung wesentlich. Wie aber soll in einem Land, dessen Bildungswesen bereits vor der Katastrophe vom 12. Januar völlig marod war, der Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung ermöglicht werden? Mehr... Als Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf das völlig verwahrloste Baby in einer der Zeltstädte mehr tot als lebendig auffanden, wagte niemand zu hoffen, dass es überleben würde. Nach gerade einem Jahr können SOS-Mütter und Kinder im Dorf Stolz und Freude aus Marevies Entwicklung zu einem gesunden, fröhlichen und aufgeschlossenen kleinen Mädchen schöpfen. Mehr... Unmittelbar nach dem verheerenden Beben waren tausende Kinder auf sich allein gestellt. Viele von ihnen wurden ins SOS-Kinderdorf gebracht, um ihnen Schutz und Unterkunft bieten zu können bis ihre Familien gefunden würden. Während manche von ihnen dauerhaft im SOS-Kinderdorf bleiben werden, konnten viele wieder mit ihrer Familie vereint werden. Mehr... |