 Coenraad de Beer ist Berater für Entwicklungsplanung bei SOS-Kinderdorf. Er unterstützt sowohl SOS-Kinderdorf-Familien als auch Herkunftsfamilien und organisiert die Umsetzung von SOS-Kinderdorf-Programmen. Von 18. bis 23. Juli 2010 nahm er an der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien teil. Mehr... 15 Millionen Kinder weltweit haben einen oder beide Elternteile in Folge von AIDS verloren. SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin setzt sich unermüdlich für ein besseres Leben der Kinder in Afrika ein: "Die Ausmaße von AIDS sind erschütternd und unvorstellbar. Doch gerade deswegen sind wir es jedem einzelnen der Millionen Aidswaisen schuldig, mit vereinten Kräften zu helfen, wo wir können. Wir dürfen die Augen vor diesem Elend nicht verschließen."
Mehr... Mit seinen 18 Jahren ist Georgio* bereits das Oberhaupt der Familie. Seitdem seine Eltern 2004 an HIV/AIDS gestorben sind, müssen er und seine vier Geschwister sich ganz allein in Mosambiks Hauptstadt Maputo durchschlagen.
Mehr... "Mein Mann starb 1995 an AIDS. Ein paar Tage zuvor wurde ich HIV-positiv diagnostiziert und alles in meinem Leben veränderte sich."
Mehr... Die 17-jährige Adama besucht die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Bakoteh, Gambia. In diesem Land leben 69% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Sie bricht das Schweigen, das HIV/AIDS sonst umgibt. Lesen Sie ihr Gedicht:
Mehr... In einem Land, wo schätzungsweise jedes fünfte Kind Waise ist, sind die Fakten so erschreckend, dass man sich die wirkliche Situation dieser Kinder oft gar nicht vorstellen kann. Drei Lehrer der SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule in Bindura in Simbabwe erzählen, was AIDS und die Auswirkungen für ihre Schüler und sie selbst bedeutet.
Mehr... Wir bringen hier Beispiele von AIDS-Programmen in Simbabwe, Indien, Südafrika und Botswana - stellvertretend für insgesamt 25 Länder, in denen SOS-Kinderdorf gezielt Kinder und Familien, die direkt und indirekt unter den Folgen der Immunschwächekrankheit leiden, unterstützt.
Mehr... Zanana mag 26 Jahre alt sein, aber im Vergleich zu ihren Altersgenossinnen hat sie weitaus mehr Lebenserfahrung. Gezwungenermaßen. Zanana ist HIV-positiv, ohne Arbeit und wird von anderen gemieden. Trotzdem umarmt sie das Leben. Sie arbeitet als freiwillige Beraterin im SOS-Sozialzentrum in Mthatha in Südafrika, das zum SOS-Kinderdorf gehört. "HIV-positiv zu sein und ein positives Leben zu führen, geht für mich Hand in Hand", sagt sie.
Mehr... Madeleine und Paul werden durch das Familienförderprogramm von SOS-Kinderdorf in Ruanda unterstützt. Beide müssen damit fertig werden, dass ihre Ehepartner an AIDS gestorben sind. Ihre Geschichte spiegelt die positiven Auswirkungen der Hilfsprojekte im südlichen Afrika wider.
Mehr...Als ihre Mutter an Aids starb wurde Sindi im Alter von vier Jahren zum Waisenkind. Das war vor sieben Jahren. Wie viele andere Aids-Waisen im südlichen Afrika fanden Sindi und ihre fünf Geschwister bei ihrer Großmutter, der "Gogo", ein neues Zuhause.
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