HIV/AIDS 

HIV/AIDS ist vor allem in Afrika südlich der Sahara zum bestimmenden Faktor für familiäre Strukturen geworden und einer der Hauptgründe für die extreme Zunahme an Halb- und Vollwaisen bzw. unzureichend betreuten Kindern. In unseren Familienförderprogrammen im südlichen Afrika und auch in unseren medizinischen Zentren in dieser Region spielt deshalb die Auseinandersetzung mit der Immunschwächekrankheit eine zentrale Rolle. Aber auch in anderen Regionen außerhalb Afrikas setzen wir auf Aufklärung, Enttabuisierung und Prävention.
Foto: Georg Willeit

"Unnötig und vermeidbar"

Coenraad de Beer ist Berater für Entwicklungsplanung bei SOS-Kinderdorf. Er unterstützt sowohl SOS-Kinderdorf-Familien als auch Herkunftsfamilien und organisiert die Umsetzung von SOS-Kinderdorf-Programmen. Von 18. bis 23. Juli 2010 nahm er an der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien teil. Mehr...
Es geht um die Zukunft einer ganzen Generation

Es geht um die Zukunft einer ganzen Generation

15 Millionen Kinder weltweit haben einen oder beide Elternteile in Folge von AIDS verloren. SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin setzt sich unermüdlich für ein besseres Leben der Kinder in Afrika ein: "Die Ausmaße von AIDS sind erschütternd und unvorstellbar. Doch gerade deswegen sind wir es jedem einzelnen der Millionen Aidswaisen schuldig, mit vereinten Kräften zu helfen, wo wir können. Wir dürfen die Augen vor diesem Elend nicht verschließen." Mehr...
Mit vereinten geschwisterlichen Kräften

Mit vereinten geschwisterlichen Kräften

Mit seinen 18 Jahren ist Georgio* bereits das Oberhaupt der Familie. Seitdem seine Eltern 2004 an HIV/AIDS gestorben sind, müssen er und seine vier Geschwister sich ganz allein in Mosambiks Hauptstadt Maputo durchschlagen. Mehr...
'Vorher glaubt man nie, das Problem ginge einen selber etwas an'

"Vorher glaubt man nie, das Problem ginge einen selber etwas an"

"Mein Mann starb 1995 an AIDS. Ein paar Tage zuvor wurde ich HIV-positiv diagnostiziert und alles in meinem Leben veränderte sich." Mehr...
Du grausames AIDS

Du grausames AIDS

Die 17-jährige Adama besucht die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Bakoteh, Gambia. In diesem Land leben 69% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Sie bricht das Schweigen, das HIV/AIDS sonst umgibt. Lesen Sie ihr Gedicht: Mehr...
'Eine Welt kleiner Erwachsener'

"Eine Welt kleiner Erwachsener"

In einem Land, wo schätzungsweise jedes fünfte Kind Waise ist, sind die Fakten so erschreckend, dass man sich die wirkliche Situation dieser Kinder oft gar nicht vorstellen kann. Drei Lehrer der SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule in Bindura in Simbabwe erzählen, was AIDS und die Auswirkungen für ihre Schüler und sie selbst bedeutet. Mehr...
SOS-Kinderdorf in Aktion

SOS-Kinderdorf in Aktion

Wir bringen hier Beispiele von AIDS-Programmen in Simbabwe, Indien, Südafrika und Botswana - stellvertretend für insgesamt 25 Länder, in denen SOS-Kinderdorf gezielt Kinder und Familien, die direkt und indirekt unter den Folgen der Immunschwächekrankheit leiden, unterstützt. Mehr...
'Ihr seid nicht alleine!'

"Ihr seid nicht alleine!"

Zanana mag 26 Jahre alt sein, aber im Vergleich zu ihren Altersgenossinnen hat sie weitaus mehr Lebenserfahrung. Gezwungenermaßen. Zanana ist HIV-positiv, ohne Arbeit und wird von anderen gemieden. Trotzdem umarmt sie das Leben. Sie arbeitet als freiwillige Beraterin im SOS-Sozialzentrum in Mthatha in Südafrika, das zum SOS-Kinderdorf gehört. "HIV-positiv zu sein und ein positives Leben zu führen, geht für mich Hand in Hand", sagt sie. Mehr...
Zuversicht für morgen

Zuversicht für morgen

Madeleine und Paul werden durch das Familienförderprogramm von SOS-Kinderdorf in Ruanda unterstützt. Beide müssen damit fertig werden, dass ihre Ehepartner an AIDS gestorben sind. Ihre Geschichte spiegelt die positiven Auswirkungen der Hilfsprojekte im südlichen Afrika wider. Mehr...

AIDS - Auge in Auge mit der Tragödie

Als ihre Mutter an Aids starb wurde Sindi im Alter von vier Jahren zum Waisenkind. Das war vor sieben Jahren. Wie viele andere Aids-Waisen im südlichen Afrika fanden Sindi und ihre fünf Geschwister bei ihrer Großmutter, der "Gogo", ein neues Zuhause. Mehr...