Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Mongolei ein so genanntes Transformationsland mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten. Seit 1994 ist die wirtschaftliche Talfahrt zu Ende, seit 2000 werden - vor allem dank der reichen Bodenschätze - jährliche Wachstumsraten von bis zu 10 Prozent verzeichnet. Und die junge Demokratie ist die stabilste in Zentralasien.

Foto: Christian Martinelli
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Trotzdem leben 36 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, eine halbe Million Kinder sind betroffen. 40.000 Kinder sind Waisen oder haben nur mehr einen Elternteil. Vor allem in den größeren Städten gehören Straßenkinder zum Alltagsbild, und die Unterbringung in Waisenhäusern ist immer noch üblich.

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Seit 2002 gibt es in Ulaanbaatar ein SOS-Kinderdorf für 125 Kinder, ein zweites ist in Darkhan im Norden des Landes im Entstehen, das Ende 2007 bezugsfertig sein soll.

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Wegen der schlechten sozialen Lage vieler Familien in Ulaanbaatar wird in zwei Vierteln ein Familienförderprogramm vorbereitet und werden gemeinsam mit den Behörden Möglichkeiten ausgelotet, wie die schulische Infrastruktur verbessert werden kann.

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