FORUM No. 35: Metamorphosen 

Foto: R. Newmann
Foto: R. Newmann
In dieser FORUM-Ausgabe wollen wir Ihnen Beispiele von Metamorphosen aus dem Bereich der SOS-Kinderdorf-Arbeit vorstellen, von Um- und Aufbrüchen berichten und wie wir diese Prozesse als Mitarbeiter/innen fördern können.
 

Wie kann man Kinder darin unterstützen, sich von schwierigen Situationen nicht unterkriegen zu lassen und nicht an ihnen zu zerbrechen? Romana Hinteregger beschreibt anhand eines Kinderbuchs das Konzept der Resilienz. Negris Ameerr Khan gibt uns eine Reihe praktischer Tipps, wie wir Kleinkinder in unserer Arbeit fördern und ihnen helfen können, ihre Lebenskraft zu stärken.

Der Schritt von der behüteten SOS-Kinderdorf-Familie in die SOS-Jugendeinrichtung ist nicht einfach. Die 20jährige Amela wendet sich an die Neuankömmlinge  und erklärt ihnen, was sie erwartet und worauf sie achten sollen. Ihre Rede zusammengefasst hat Katerina Ilievska.

Zu neuen beruflichen Ufern aufgebrochen ist die ehemalige SOS-Kinderdorf-Mutter Gabriela Brugger. Als ihre sieben Kinder sie bereits weniger brauchten, hat sie ihre Ausbildung ausgeweitet.

Vor jedem Neubeginn steht ein Abschied. Wie umgehen mit Trauer und Verlust? Wie können wir andere, insbesondere unsere Kinder, in ihrer Trauer besser verstehen? Karl Muller beschreibt die verschiedenen Stadien der Trauerarbeit.

Den Beruf der SOS-Kinderdorf-Mutter, seine Entwicklung und seine Anerkennung macht Elisabeth Ullmann zum Thema. Sie stellt zwei erfolgreiche Beispiele für die gesetzliche Anerkennung vor: Marokko und Frankreich. Nermina Becirevic berichtet aus der nicht alltäglichen Praxis. Sie lässt uns an der ersten bosnisch-herzegowinischen SOS-Kinderdorf-Mütter-Konferenz teilhaben.

Wie dringend notwendig und wichtig die Arbeit in den Familienstärkungsprogrammen ist, zeigen Douglas Reed, Claire Mathisse und Mir Shamsul Alam. Unsere Hilfe kommt den Kindern zugute und trägt zur Verwirklichung unserer Vision bei, denn „Jedes Kind wächst in einer Familie auf!“

Veränderungen brauchen Zeit. Das erleben alle, die mit Menschen, ganz besonders mit jungen Menschen arbeiten. Oftmals braucht man viel Geduld, bis sich Veränderungen in all ihrer Pracht zeigen. Momente dieses sprachlosen Glücks wünscht Ihnen Karin Salchegger im Namen des gesamten FORUM-Redaktionsteams.

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