
Kutin besuchte die Familien im SOS-Kinderdorf León - Foto: SOS-Archiv
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Begonnen hat die Reise in Nicaragua, wo Präsident Kutin am 10. März im SOS-Kinderdorf in Managua herzlich empfangen wurde. Alle waren versammelt: Kinder, Mütter, Mitarbeiter(innen), Jugendliche, die bereits selbständig leben, Vertreter der lokalen Behörden u.v.a. Kutin konnte drei Frauen als neue SOS-Kinderdorf-Mütter begrüßen und einige lang gediente Mitarbeiter(innen) auszeichnen.
Am nächsten Tag erfolgte die feierliche Eröffnung des SOS-Kinderdorfes und des SOS-Sozialzentrums in León in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter Familienministerin Ivana Toruño. "Das, was am bedrohlichsten ist, ist nicht der Mangel an Geld, sondern der Mangel an Liebe", so Kutin in seiner Eröffnungsrede, in der er deutlich machte, dass SOS-Kinderdorf nicht aufhören wird, sich für das Wohlergehen verlassener Kinder einzusetzen.
Das SOS-Kinderdorf in León bietet 90 Kindern eine familiennahe Betreuung, im SOS-Sozialzentrum, das von der Gemeinde mit Hilfe von SOS-Kinderdorf geführt wird, können bis zu 150 Kinder an verschiedensten Unterstützungsprogrammen teilnehmen. Mit den Einrichtungen in León gibt es zurzeit insgesamt 26 SOS-Kinderdorf Projekte in Nicaragua.

Gruppenbild mit Kindern aus dem SOS-Kinderdorf San Vicente - Foto: F. Villatoro
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Seine Zentralamerikareise setzte Helmut Kutin in El Salvador fort, wo am 13. März die Einweihung des SOS-Kinderdorfes und des Sozialzentrums in San Vicente auf dem Programm stand. "Die Kinder brauchen unsere Unterstützung, aber umgekehrt brauchen wir die Kinder, denn ohne sie wären wir nichts auf dieser Welt", sagte Kutin vor den kleinen Dorfbewohnern und den Begünstigten des Sozialzentrums, vor Vertretern von SOS-Kinderdorf El Salvador und der Stadt San Vicente. Vor dem Festakt machte Kutin eine ausgedehnte Tour durch das seit 2004 von rund 108 Kindern bewohnte Dorf.
Das Sozialzentrum bietet eine Bandbreite an sozialen Dienstleistungen für Kinder und ihre häufig allein erziehenden Mütter, im vergangenen Jahr wurde auch ein Tagesmütterprogramm entwickelt, das Familien entlasten hilft. Den Abschluss seines Aufenthalts in El Salvador bildete eine Ehrung durch die Stadt Santa Tecla und das Menschenrechtsbüros des Justizministeriums, die Kutin im Namen von SOS-Kinderdorf entgegennahm.

Gemeinsam mit Martha Lopéz wird das Eröffnungsband durchgeschnitten - Foto: A. Gabriel
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Auf El Salvador folgte Mexiko. Am 15. März konnten in Tuxtla Gutiérrez im Bundesstaat Chiapas nicht nur ein neues SOS-Kinderdorf, sondern auch eine Schule und ein Therapiezentrum für Kinder mit Behinderung offiziell eröffnet werden. Die First Lady des Staates Chiapas und Präsidentin des State Human Development Institute, Martha López, konnte als prominenter Gast begrüßt werden.
Ursprünglich war das SOS-Kinderdorf ausschließlich für Kinder mit Behinderung konzipiert, nun geht man dazu über, ein integrativ geführtes Dorf zu bilden, in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam aufwachsen. Die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule und das Therapiezentrum haben sich auf Behindertenförderung und -betreuung spezialisiert, auch Kinder aus der Gemeinde werden dort betreut.
Helmut Kutin betonte in seiner Rede, dass es das Wichtigste sei, gut für Kinder zu sorgen und "alles Menschenmögliche zu unternehmen, damit sie Liebe und Sicherheit erfahren, dass sie aufwachsen mit einer Mutter, mit Geschwistern, in einer Gemeinschaft."

Die kleine Fatima "umkränzt" Helmut Kutin - Foto: A. Gabriel
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Außer Protokoll...Während der Eröffnung der Schule und des Therapiezentrums hängte Fatima, ein Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf, Helmut Kutin eine Blumengirlande um den Hals. Kutin wiederum gab sie an Martha Lopéz weiter, woraufhin Fatima protestierte: "Nein, die ist für dich!" Martha Lopéz gab die Blumenkette postwendend an Helmut Kutin zurück, die dieser wiederum Fatima schenkte. Sie nahm sie ohne zu zögern an.
Am 16. März beendete Kutin seine Reise mit einem Besuch des in Kürze fertig gestellten SOS-Kinderdorfes in Morelia, das im Zuge der
6 Dörfer für 2006-Kampagne errichtet wird.
6 Dörfer für 2006 - die FIFA/SOS-Kampagne zur Fussball-WM 2006