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| Der junge Shooting Star wurde von den Kindern herzlichst empfangen - Foto: SOS Archiv |
Die Kinder des SOS-Kinderdorfs Pushkin in Russland werden den 22. September 2008 wohl nicht so schnell vergessen! Wie oft hat man denn schon die Chance, mit einem (oder besser: gegen einen!) internationalen Fußball-Superstar wie Andrey Arshavin, einem der bekanntesten Sportler und zugleich russischen Nationalhelden, Fußball zu spielen?
Der junge Kapitän der russischen Fußball-Nationalmannschaft, seit 2005 Botschafter von „FIFA für SOS-Kinderdörfer“, hatte die Fundraising-Veranstaltung gemeinsam mit der Agentur „Health.Culture.Sport“ (Gesundheit.Kultur.Sport) organisiert. Zahlreiche Vertreter der bekanntesten Unternehmen St. Petersburgs wie Rockland, Hors und BJ Design nahmen an der Veranstaltung teil und bildeten gemeinsam das Team „Freunde von SOS-Kinderdorf“ unter Kapitän – ja, wem wohl?
Die Veranstaltung brachte viel Geld ein und Andrey scheute sich nicht, noch etwas aus eigener Tasche drauf zu legen – ganz abgesehen von einem Kleinbus, einem Fernsehgerät und Waschmaschinen, die er an diesem Tag zuvor bereits gespendet hatte.
Nur wenige Tage später, am 27. September, hießen SOS-Kinder am anderen Ende der Welt jubelnd, singend und tanzend ihren berühmten Gast willkommen: Kim Gevaert, die zweifache Athletik-Europameisterin und olympische Silbermedaillengewinnerin hatte beschlossen, dem Kinderdorf Bukavu einen Besuch abzustatten und ihr Patenkind Pascal persönlich kennen zu lernen.
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| Kim bewunderte Pascals Fähigkeiten als Pilot - Foto: SOS Archiv |
Der achtjährige Pascal ist seit 2007 Kims Patenkind. Er ist ein guter Schüler und träumt davon, einmal Pilot zu werden. Deshalb hat er seine Patin auch gebeten, ihm ein Flugzeug zu bringen. Das SOS-Kinderdorf Bukavu, wo Pascal bereits als Baby aufgenommen wurde, wurde 1989 eröffnet. Es beheimatet 150 Kinder in 15 Familienhäusern. Nachdem Pascal und Kim das Flugzeug, das sie ihm brav mitgebracht hatte, zusammengebaut hatten, führte er einige seiner – noch nicht unbedingt flugtauglichen - Künste vor.
Anschließend veranstaltete Kim mit allen Kindern des Kinderdorfs Spiele und ein Rennen. Die Kinder hatten keine Ahnung, dass sie gegen eine Kurzstreckenläuferin liefen, die bei den letzten olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen hatte! Kim, schlau wie sie ist, erzählte es ihnen erst nach Ablauf des Rennens.
Es war Kims erster Besuch im Kongo. Neben Matratzen, Schulmaterial und Spielsachen brachte sie große Mengen an Nahrungsmitteln mit, die besonders willkommen waren. Das Budget der SOS-Kinderdorfmütter ist angesichts der in den letzten Monaten rasant angestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel manchmal sehr knapp.
Als Zeichen der Wertschätzung überreichte ihr Patenkind Pascal im Namen aller Bewohner des SOS-Kinderdorfs ein traditionelles kongolesisches Kleid in typischem Hellblau.