
Familienbild mit Fußballstar und Präsident - Foto: B. Neelemann
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Mit Spenden rund um die Fußball-WM sechs neue SOS-Kinderdörfer zu bauen und ihren Unterhalt zu sichern - das war das ehrgeizige Ziel von SOS-Kinderdorf gemeinsam mit dem Weltfußballverband FIFA. Drei der sechs Dörfer sind bereits fertig, und mit einer großen Zeremonie ist das SOS-Kinderdorf in Morelia als erstes jetzt auch offiziell eingeweiht worden.
Hugo Sanchez hatte während der WM das SOS-Kinderdorf am Ammersee in Deutschland besucht und zeigte sich erfreut, dass nun in seiner Heimat Mexiko das mittlerweile achte SOS-Kinderdorf eröffnet wurde: "Ich werde mich für den Unterhalt der SOS-Kinderdörfer einsetzen und bitte alle Fußball-Fans, das auch zu tun. Bei meinem Besuch in einer SOS-Kinderdorf-Familie war ich gerührt, wie viel Harmonie und Freude da zu spüren waren."
Helmut Kutin, Präsident von SOS-Kinderdorf International, freute sich, dass ein Idol wie Hugo Sanchez den Kindern von Morelia bei der Eröffnung die Ehre seines Besuchs erweist. "Zwar hat Mexiko nicht die Weltmeisterschaft gewonnen, aber Mexikos Kinder haben in Hugo Sanchez einen Botschafter mit ganz herausragenden Eigenschaften gewonnen", sagte Kutin, bevor er mit Sanchez und anderen Ehrengästen das blaue Band durchschnitt und somit das neue SOS-Kinderdorf offiziell einweihte.

Hugo Sanchez vor einem Familienhaus in Morelia - Foto: B. Neelemann
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In den 14 Familienhäusern werden rund 100 Mädchen und Jungen ein neues Zuhause finden. 45 Kinder sind bereits eingezogen. Der Bau dieses SOS-Kinderdorfes wurde nur möglich, weil viele die gleiche Idee unterstützt haben: Der Provinzgouverneur hat SOS-Kinderdorf das Grundstück geschenkt, Prominente wie Ruud van Nistelrooy, Peter Lohmeyer und Hugo Sanchez haben für die Idee die Werbetrommel gerührt. Die FIFA hat die Aktion 6 Dörfer für 2006 unterstützt. Das größte Verdienst gebührt jedoch den vielen Fußballfans vor allem in den Niederlanden und in Deutschland. Mit ihren Spenden ist das Dorf in Morelia entstanden.
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Hugo Sanchez fungiert seit Ende 2005 als "FIFA für SOS-Kinderdörfer"-Botschafter im Rahmen der Kooperation zwischen dem Weltfußballverband und SOS-Kinderdorf. Mehr als 100 Fußballstars haben mittlerweile die ehrenamtliche Rolle übernommen, sich für benachteiligte Kinder einzusetzen, darunter u.a. Fabio Cannavora, Ruud van Nistelrooy, Wayne Rooney, Andriy Shevchenko und Didier Drogba.