SOS-Kinderdorf tief betroffen über das Ausmaß der Katastrophe in Myanmar 

07/05/2008 - Das Ausmaß der verheerenden Zyklon-Katastrophe in Myanmar ist enorm und erinnert an den katastrophalen Tsunami von 2004. Im Unterschied zur damaligen Situation ist SOS-Kinderdorf nicht in der Lage, effektive und schnelle Nothilfe anzubieten.
Am 3. Mai mussten die Menschen von Myanmar einen der schlimmsten Zyklone in der Geschichte miterleben. Erst jetzt wir das tatsächliche Ausmaß der Verwüstungen und Zerstörungen deutlich. Mittlerweile befürchtet man bis zu 100.000 Tote, bis zu eine Million Menschen warten verzweifelt auf Hilfe.

SOS-Kinderdorf hat kein Projekt in Myanmar. Das Militärregime gewährt NGOs wie SOS-Kinderdorf keinen oder nur sehr limitierten Zutritt zum Land, überdies bestehen auch finanzielle Einschränkungen für Hilfsorganisationen und keine ungehinderte Reisemöglichkeit für Mitarbeiter von ausländischen Hilfsorganisationen im Land selbst. Die Vereinten Nationen haben diese Restriktionen als "inakzeptabel" bezeichnet.

Bedauerlicherweise kann SOS-Kinderdorf den betroffenen Menschen in Mynamar keine effektive Hilfe leisten, weil wir über keine lokale Infrastruktur verfügen, von der aus eine Koordination möglich wäre.
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