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| Nepals Präsident Yadav hat das Katastrophengebiet besucht und dabei auch die SOS-Tagesstätte besichtigt - Foto: SOS-Archiv |
Präsident Yadav zeigte sich besonders von der Arbeit in der SOS-Tagesstätte für 250 Kinder angetan, die im Rahmen der Nothilfe für betroffene Familien in Sunsari-Distrikt eingerichtet wurde (siehe auch Meldung vom 25. August 2008). In der Sarada Higher Secondary School kümmert sich SOS-Kinderdorf Nepal um insgesamt 560 Menschen, die durch den Dammbruch am Kosi-Fluss aus ihren Häusern und Dörfern flüchten mussten. Mitarbeiter und Lehrer des SOS-Kinderdorfes Itahari beschäftigen die Kinder tagsüber mit verschiedenen Spielen, Malen, Tanzen u.a.
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| SOS-Kinderdorf kümmert sich vor allem um die Betreuung von Kindern - Foto: SOS-Archiv |
In einem anderen Notcamp in der Bhagwati High School organisiert SOS-Kinderdorf Nepal die medizinische Grundversorgung von rund 3.600 Menschen, die dort provisorisch untergebracht sind.
Tausende Menschen mussten nach dem Dammbruch am Kosi ihre Dörfer verlassen. Viele von ihnen sind vor allem in Inaruwa, dem Verwaltungssitz des Sunsari-Distrikts, in Tempelanlagen, Schulgebäuden und anderen öffentlichen Einrichtungen untergebracht. Freiwilligenorganisationen und NGOs versorgen die betroffenen Menschen, unter ihnen viele Frauen und Kinder, mit Essen und anderen Hilfsgütern.
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| Die Menschen versuchen, zumindest ein paar Habseligkeiten zu retten - Foto: SOS-Archiv |
Der Dammbruch am Kosi, der von Tibet durch Nepal und weiter in den indischen Bundesstaat Bihar fließt, hat auch in Indien zu verheerenden Überschwemmungen geführt. In einer der ärmsten Regionen Indiens mussten mehr als zwei Millionen Menschen vor den Wassermassen fliehen, rund 250.000 Häuser wurden zerstört.