Am 18. August kam es in unmittelbarer Nähe des SOS-Kinderdorf-Geländes zwischen Regierungstruppen und Aufständischen zu Kämpfen. Während des nur einstündigen Gefechts schlugen zwei Granaten in der Straße zwischen dem SOS-Kinderdorf und der SOS-Klinik ein, eine Granate explodierte auf dem Grundstück der Klinik.
Drei Personen wurden verletzt, darunter ein Sicherheitsmann von SOS-Kinderdorf. Die Verletzten wurden in der SOS-Klinik behandelt, zwei mussten allerdings auf Grund ihrer schweren Verletzungen am Sonntag in das Krankenhaus des Roten Kreuzes in Mogadischu überstellt werden.
In dem Viertel im Norden von Mogadischu, wo die SOS-Kinderdorf-Projekte sind, sollen sich Verstecke von Rebellen befinden. Am 8. August rückten Regierungstruppen auf der Suche nach Aufständischen in das Stadtviertel vor und errichteten nahe dem SOS-Kinderdorf einen Stützpunkt. Seitdem kommt es immer wieder zu Gefechten, vor allem in der Nacht. Die Kinder und Mitarbeiter(innen) befinden sich innerhalb des SOS-Kinderdorf-Geländes in Sicherheit, die Lage wird aber genau beobachtet.