
Foto: K. Snozzi
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Die Global Peace Games werden vor allem Fußballspiele, aber auch Turniere in anderen Sportarten, Schülerlesungen und musikalische Performances umfassen. Sämtliche Aktivitäten werden im Geiste der Vereinten Nationen abgehalten, die die Kinder dieser Welt im Zentrum des Internationalen Jahrzehnts der Friedenskultur und Gewaltlosigkeit sehen. In vielen Regionen, wie zum Beispiel in den Palästinensischen Gebieten, werden diese Friedensspiele eine emotionale Gegenwelt zu andauernden gewalttätigen Konflikten bilden, die das tägliche Leben von Kindern prägen.
Die Nichtregierungsorganisation Play Soccer ist Hauptinitiator der Spiele. Gemeinsam mit dem Partner SOS-Kinderdorf und unter Mithilfe des Weltfußballverbandes FIFA wird Play Soccer mit einer Reihe von Nichtregierungsorganisationen die Friedensspiele auf lokaler Ebene organisieren. Zahlreiche SOS-Kinderdörfer, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen und andere Einrichtungen werden Fußball- und Sportplätze als Austragungsorte sowie Veranstaltungszentren zur Verfügungen stellen und Kinder und Jugendliche der Nachbarschaft zur Teilnahme einladen.

Foto: D. Sansoni
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Die Kinder, die an den Global Peace Games partizipieren, werden auch ein Manifest unterschreiben, das mehrere Friedensnobelpreisträger im Namen der UNESCO verfasst haben. Die gesammelten Unterschriften werden an UN-Generalsekretär Kofi Annan überreicht. Diese Geste soll die Solidarität von Kindern in der ganzen Welt symbolisieren, die sich freiwillig und gemeinsam für eine bessere Welt engagieren.
"Durch die Teilnahme [an den Global Peace Games] können wir erfahren, was durch individuelles Können, disziplinierte Teamarbeit und das Respektieren der Spielregeln erreicht werden kann", sagte UN-Generalsekretär Kofi Annan. "Diese Werte sind für die Staatengemeinschaft ebenso wichtig wie für unser Leben in den lokalen Gemeinschaften."
Adolf Ogi, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für Sport für Entwicklung und Frieden, befürwortet die Spiele aus ganzem Herzen. Laut Ogi lehren sie junge Menschen, "wie man im Sieg bescheiden bleibt, auf würdevolle Weise Niederlagen überwindet, sich in ein Team integriert und Gegner und Regeln achtet." Und fügte hinzu:" Diese positiven Werte des Sports sind unerlässlich für das Leben und haben das Potential, an einer demokratischeren, gerechteren Welt mitzubauen."
Die Global Peace Games fanden zum ersten Mal 1999 in New York statt. Innerhalb von nur vier Jahren wurden sie zu wirklichen globalen Spielen, die in allen Weltgegenden ausgetragen werden, wie auch die Länderliste der diesjährigen Spiele zeigt:
Algerien, Argentinien, Aserbeidschan, Belgien, Benin, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Kanada, Dominikanische Republik, Ägypten, Frankreich, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, Israel, Jamaika, Kenia, Kirgisistan, Libanon, Luxemburg, Malawi, Mali, Mexiko, Marokko, Mosambik, Nicaragua, Palästinensische Gebiete, Panama, Paraguay, Rumänien, Ruanda, Sierra Leone, Senegal, Somalia, Südafrika, Sri Lanka, Tansania, Uganda, Uruguay, USA, Jungferninseln, Sambia, Sansibar und Simbabwe.