Innsbruck (20. September 2002) - Die 2002 Global Peace Games for Children and Youth werden in 29 Ländern auf der ganzen Welt um den und am 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, stattfinden. Die freundschaftlichen Fußballspiele werden durch NGOs lokal organisiert und finanziert, um auf die zentrale Rolle von Kindern und Jugendlichen im UN-Jahrzehnt für Frieden und Gewaltlosigkeit aufmerksam zu machen. SOS-Kinderdörfer werden bei diesem bemerkenswerten internationalen Ereignis aktiv teilnehmen.
Die Spiele 2002 sind die dritten dieser Art. Erstmals wurden sie 1999 in New York ausgetragen. Bereits ein Jahr später "explodierten" die Teilnehmerzahlen, die Global Peace Games wurden 2001 in 26 Ländern unter Beteiligung tausender Kinder abgehalten. In Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf und mit Unterstützung des Weltfußballverbandes FIFA war die Nichtregierungsorganisation Play Soccer der Hauptmotor bei der Organisation der Global Peace Games 2001. Zahlreiche SOS-Kinderdörfer in vielen Ländern nahmen an den Spielen teil, fungierten als Austragungsstätten für die Fußballspiele und initiierten kulturelle Parallelveranstaltung im Sinne von friedensschaffenden und friedenserhaltenden Visionen.
Die diesjährige Koalition von NGOs, die freiwillig und unentgeltlich die Global Peace Games 2002 koordinierten, bewerben, unterstützen und selbst daran teilnehmen, bilden Play Soccer, FIFA, Olympic Aid, der US-amerikanische Jugendfußballverband und SOS-Kinderdorf.
Wie im vergangenen Jahr werden auch diesmal zahlreiche SOS-Kinderdorf-Einrichtungen aktiv bei den Spielen mitmachen, Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft einladen und Fußballplätze zur Verfügung stellen. Teilnehmen werden Kinder und Jugendliche und ihre Freunde aus SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Mexiko, Nicaragua, Panama, Guatemala, Honduras, Kenia, Marokko, Malawi, Mauritius, Somalia, Tansania, Uganda, Sambia, Simbabwe, Kambodscha, Indien, Philippinen, Sri Lanka, Vietnam, Bulgarien, Kroatien und Rumänien.
Die Spiele sind für die Kinder und Jugendlichen eine Gelegenheit zum Spaßhaben und Erholen, zugleich können sie ihren Einsatz und ihre persönliche Verbundenheit mit ihren Gemeinden demonstrieren und ihre Unterstützung für die Ideale einer globalen Friedenskultur. Sie können zeigen, dass man auch und besonders beim Spielen Werte für das tägliche Leben erfahren und lernen kann, um die Welt lebenswerter und besser zu gestalten.
UN-Generalsekretär Kofi Annan in seiner offiziellen Grußbotschaft an die Friedensspiele 2002: "Ein gut organisiertes Spiel ist eine Studie des Wettkampfs und zugleich ein schönes Beispiel von Zusammenarbeit, Respekt für den anderen und gegenüber den Regeln. Und tatsächlich, Zusammenarbeit, Respekt für den anderen und für die Regeln und Normen einer Gemeinschaft sind auf allen Ebenen des menschlichen Handelns essentiell, im Großen wie im Kleinen. Ich gratuliere den Organisatoren der Global Peace Games for Children and Youth für ihr fortgesetztes Bemühen um eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit für die Kinder dieser Welt."
Adolf Ogi, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für Sport, Entwicklung und Frieden, in seiner Grußbotschaft an die Teilnehmer der Global Peace Games 2002: "Ich gratuliere Euch, dass ihr die universelle und machtvolle Sprache des Sports nützt, um eine Kultur der globalen Freundschaft, des Friedens und der Gewaltlosigkeit zu entwickeln und zu forcieren. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser Sprache und hoffe, dass ihre Botschaft Eure Herzen und Euren Geist erreicht."
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Kontakt SOS-Kinderdorf International:Frau Michaela Schalk
+43/512/3310-171
michaela.schalk@sos-kd.orgWeitere Informationen unter:Website der Vereinten NationenWebsite von Play Soccer