
Urs Linsi, Georg Willeit und Markus Merk (von links) - Foto: SOS-Archiv
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Das Engagement der Schiedsrichter zugunsten 6 Dörfer für 2006 gab Merk zusammen mit FIFA-Generalsekretär Dr. Urs Linsi und dem Geschäftsführer des deutschen Fördervereins SOS-Kinderdörfer weltweit, Georg Willeit, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt.
"Die Aktion ist eine tolle Geschichte, mit der vielen Kindern geholfen werden kann. Das schönste Geschenk ist doch, strahlende Kinderaugen zu sehen", sagte Markus Merk vor den Journalisten. "Wir Schiedsrichter stehen voll hinter 6 Dörfer für 2006. Teil dieser Kampagne zu sein ist für uns mehr als nur eine Ehre; wir sind mit dem Herzen dabei. Ich bin stolz, dies im Namen aller Schiedsrichter sagen zu dürfen. Wir sind ein internationales Team, jeder Schiedsrichter kann in seinem Land für die WM-Kampagne werben", so Merk.
FIFA-Generalsekretär Urs Linsi überreichte Georg Willeit einen Spendenscheck über 500.000 Schweizer Franken. Schon seit elf Jahren unterstützt die FIFA alljährlich den Bau von Sportanlagen in SOS-Kinderdörfern außerhalb von Europa. Dieses Jahr fließt die Spende in die FIFA/SOS-Kampagne 6 Dörfer für 2006. "SOS-Kinderdorf ist der engste Partner der FIFA, wenn es um soziale Verantwortung geht", sagte Linsi. "Und dank der Unterstützung durch die Schiedsrichter wird 6 Dörfer für 2006 bei jedem Match präsent sein."
"Der Kreis unserer Unterstützer ist um eine bedeutende Gruppe gewachsen - die der FIFA-Schiedsrichter", zeigt sich Georg Willeit begeistert. "Viele nationale Fußball-Verbände unterstützen die SOS-Kinderdörfer in ihren Ländern. Nun freuen wir uns, dass auch die internationale Gruppe der FIFA-Schiedsrichter dazu gekommen ist. Somit wird bei jedem einzelnen Spiel dieser Weltmeisterschaft durch die Schiedsrichter ein Zeichen gesetzt für die Kinder, die unsere Hilfe brauchen!"
Einmal mehr hat nach den Worten von Georg Willeit auch die FIFA mit ihrer Spende ein Zeichen gesetzt. "Wir hoffen, dass durch die Unterstützung seitens der FIFA und ihrer Schiedsrichter weitere Kooperationspartner gefunden werden, die uns beim Bau der 6 Dörfer für 2006 unterstützen!"
Und noch eine gute Nachricht für die Benefizkampagne: Alle Strafgelder, die durch gelbe und rote Karten bei der WM zusammenkommen, wird die FIFA ebenfalls an 6 Dörfer für 2006 weitergeben.