
Global Peace Games-Teilnehmer im Libanon - Foto: SOS-Archiv
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Fußball, die beliebteste Sportart der Welt, war bei den Global Peace Games-Feierlichkeiten weltweit stark vertreten. Die Kinder nahmen jedoch auch an einer Vielzahl von anderen Sportveranstaltungen, verschiedenen Darbietungen und Musikaufführungen teil.
Die Spiele gehen auf eine Idee der Nichtregierungsorganisation PLAY SOCCER zurück. PLAY SOCCER hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit, die Ausbildung und die physische und soziale Entwicklung von jungen Mädchen und Buben durch sportliche und bildungserzieherische Aktivitäten zu fördern. SOS-Kinderdorf arbeitet seit fünf Jahren mit PLAY SOCCER zusammen, um die Global Peace Games zu bewerben. 2005 war SOS-Kinderdorf in mehr als 30 Ländern bei den Friedensspielen vertreten und konnte auch Kinder und Jugendliche aus den benachbarten Gemeinden zur Teilnahme einladen.
Im Libanon nahmen Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Kfarhay gemeinsam mit Kindern aus der Nachbarschaft an Basketball-, Fußball-, Tischtennis- und Schachbewerben teil. Die Kinder führten auch Tänze und Lieder auf und freuten sich über Darbietungen von einigen bekannten Schauspielern und Musikern des Landes. Einige andere SOS-Kinderdorf-Vereine, die bei den Global Peace Games mitmachten, waren Simbabwe, wo unter anderem Tennis und Kricket gespielt wurde, Mali, wo die Kinder sowohl an Sport- als auch an Theaterveranstaltungen teilnahmen, sowie Kanada, Nicaragua, Bosnien und Kirgisistan.
Die Kinder, die bei den Global Peace Games mitmachten, bekamen die Gelegenheit, ein Manifest zu unterschreiben. Es wurde von Friedensnobelpreisträgern für die UNESCO verfasst und wird bei der Konferenz zum Internationalen Jahr des Sports und der Sporterziehung im Dezember an den UN-Generalsekretär Kofi Annan übergeben. Durch die Unterzeichnung des Manifests sind die Kinder mit ihren Alterskollegen auf der ganzen Welt in einem freiwilligen, gemeinsamen Engagement zur Verbesserung des menschlichen Lebens vereint.
Adolf Ogi, UN-Sonderberater für Sport für Entwicklung und Frieden, ermutigte die Teilnehmer mit seiner jährlichen Botschaft: "Sport ist eine Lebensschule, in der ihr lernt, würdig zu gewinnen, den Kopf auch bei Niederlagen hoch zu halten, den Gegner zu respektieren und - und das ist am wichtigsten - die Spielregeln fair zu beachten." Er fügte hinzu: "Lasst dieses Ereignis zu einer erfreulichen, vereinigenden Erfahrung für euch alle werden, wo interkulturelle Grenzen überwunden und neue Freundschaften geschlossen werden."
Die ersten Global Peace Games fanden 1999 in New York City statt, seit damals wurde die Idee von Ländern auf der ganzen Welt aufgegriffen. Dieses Jahr nahmen folgende Länder und Territorien an den Spielen teil: Algerien, Aserbaidschan, Bosnien, Bulgarien, Burkina Faso, Dominikanische Republik, El Salvador, Gambia, Georgien, Ghana, Guinea, Guinea Bissau, Kanada, Kap Verde, Kenia, Kirgisistan, Libanon, Liberia, Madagaskar, Mali, Marokko, Mexiko, Mosambik, Nicaragua, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Peru, Rumänien, Ruanda, Sambia, Sansibar, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Tansania, Tunesien, Uganda, Uruguay, USA.