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| SOS-Kinderdorf sichert die medizinische Basisversorgung der betroffenen Familien - Foto: SOS-Archiv |
Ein Dammbruch im Osten von Nepal hat zu schweren Überflutungen ganzer Dörfer geführt. Tausende betroffene Bewohner sind in provisorisch eingerichteten Camps in Schulen und Tempeln untergebracht. SOS-Kinderdorf Nepal hat seit vergangener Woche für rund 3.600 Menschen, die auf dem Gelände der Bhagawati High School leben, eine medizinische Basisstation eingerichtet.
Ein weiteres Nothilfeprogramm wurde mittlerweile in Balaha gestartet, wo in der Sarada Higher Secondary School rund 560 Flutopfer, darunter 250 Kinder unter zwölf Jahren, provisorisch untergebracht sind. In Absprache mit den Distriktbehörden und dem lokalen Hilfskomitee stellt SOS-Kinderdorf die gesamte Versorgung der obdachlosen Familien sicher und konzentriert sich dabei vor allem auf die Kinder.
In den Räumlichkeiten des Kindergartens und in einem Zelt am Spielplatz können die Kinder täglich an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Zudem wird ein Trauma-Zentrum eröffnet, das Kinder wie Erwachsenen helfen soll, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Wie in Bhagawati wird auch in Balaha die medizinische Grundversorgung gewährleistet, bei Bedarf werden Patienten in das örtliche Krankenhaus überwiesen.
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| Viele Kinder stehen nach dem Unglück unter Schock - Foto: SOS-Archiv |
SOS-Kinderdorf Nepal stattet sämtliche Schulräume mit Matratzen aus, defekte elektrische Leitungen und Sanitäranlagen werden saniert. Die Kinder bekommen außerdem Kleidung, da kaum eines von ihnen genug zum Anziehen hat. Bis zum 28. August erhalten die Flutopfer in Balaha vom Chamber of Commerce Biratnagar zweimal täglich eine Mahlzeit, ab dann wird SOS-Kinderdorf Nepal auch die Essensversorgung übernehmen.
Unmittelbar nach der Überschwemmungskatastrophe, von der rund 35.000 Menschen betroffen sind, haben Mütter, Mitarbeiter, Jugendliche und Kinder des SOS-Kinderdorfes Itahari erste Hilfsmaßnahmen durchgeführt und auch persönlich für Betroffene gespendet.