
Foto: F. Espinoza
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Im Rahmen der Vorrundenauslosung in Frankfurt stellte die FIFA die SOS-Kinderdörfer als offiziellen Sozialpartner für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 vor. "6 Dörfer für 2006" ist das Motto und zugleich das Ziel der gemeinsamen Aktion zwischen den SOS-Kinderdörfern und dem Fussball-Weltverband rund um die FIFA WM 2006.
"Mit Hilfe von Freunden und Fußballfans, Prominenten und Sponsoren möchten wir Spenden für den Bau von insgesamt sechs neuen SOS-Kinderdörfern sammeln," sagte Georg Willeit, Geschäftsführer des deutschen SOS-Kinderdorf-Vereins Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland (HGFD). "Für die Veranstalter der WM und für alle, die zum Bau der sechs neuen Kinderdörfer beigetragen haben werden, wird die Aktion eine weltmeisterliche Leistung sein," erklärte Willeit. Der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wird mit dem Bau der sechs SOS-Kinderdörfer auf allen Erdteilen für ewig ein Platz in der Fussball-Geschichte sicher sein.
OK-Präsident Franz Beckenbauer sagte, er selbst habe eine sehr enge Beziehung zu den SOS-Kinderdörfern. Er kommentierte die Aktion "6 Dörfer für 2006" mit den Worten: "Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als Kindern ein Zuhause zu geben. Deshalb ein Kompliment an die FIFA, dass sie die Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern eingegangen ist."

OK-Chef Franz Beckenbauer (li.) und HGFD-Geschäftsführer Georg Willeit bei der Pressekonferenz - Foto: W. Kehl
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"6 Dörfer für 2006" wird zwar in Deutschland gestartet, aber von zahlreichen SOS-Kinderdorf-Vereinen in aller Welt mitgetragen. Vor allem europäische und lateinamerikanische Vereine wollen die Begeisterung für den Fußball in ihren Ländern nutzen, um die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in ihren Ländern vorzustellen und zu fördern.
Der Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland plant eine ganze Palette von Aktionen rund um die FIFA WM 2006: Fußballbegeisterte Familien sollen genauso angesprochen werden wie prominente Fußballstars. Thomas Helmer, Krassimir Balakov, Alexandr Hleb oder Kubilay Türkyilmaz engagieren sich seit langem für die SOS-Kinderdörfer und werden dies auch für die Aktion "6 Dörfer für 2006" tun. Weitere Fußballstars haben bereits ihr Interesse an einem Engagement für die SOS-Kinderdörfer bekundet.

Foto: K. Snozzi
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"Die SOS-Kinderdörfer und ihr ausgezeichneter Ruf passen ideal zum offiziellen Motto 'Die Welt zu Gast bei Freunden'," sagte FIFA Präsident Joseph S. Blatter im Vorfeld der Vorrundenauslosung. "Die FIFA besteht aus 204 Nationalverbänden, organisiert in ihren Erdteilen in sechs Konföderationen. Deshalb haben wir uns mit den SOS-Kinderdörfern auf den Bau von sechs neuen Dörfern geeinigt, damit jeder FIFA-Erdteil ein neues SOS-Kinderdorf bekommt," erläuterte Blatter.
Die Partnerschaft "FIFA für SOS-Kinderdörfer" wurde 1995 ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche aus SOS-Kinderdörfern zu unterstützen und zu fördern sowie die Anliegen von SOS-Kinderdorf dem internationalen Fußballpublikum nahe zu bringen. Die Kooperation wird in vielen Ländern vor allem auch auf lokaler Ebene bei zahlreichen Gelegenheiten mit den jeweiligen Fußballverbänden vertieft und gelebt.