
(Foto: SOS-Archiv)
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Erstmals wurde der Internationale Frauentag im Jahr 1911 initiiert, inzwischen ist dieses Datum eine international etablierte Plattform, die für unterschiedlichste Forderungen nach geschlechtlicher Gleichstellung genutzt wird und Problembereiche, die Frauen und Mädchen direkt und indirekt betreffen, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken soll.
SOS-Kinderdorf verpflichtet sich in zahlreichen Ländern dazu, durch gezielte Fördermaßnahmen wie Bildungsprogramme, Beratungseinrichtungen, medizinische Projekte und Informationskampagnen den gesellschaftlichen Status von Frauen und Mädchen zu verbessern und allein erziehende Mütter und armutsgefährdete Familien zu unterstützen.
Schwerpunktmäßig werden Frauen in Ländern Lateinamerikas in SOS-Sozialzentren dazu ermutigt, Ausbildungsprogramme in Anspruch zu nehmen, die ihnen eine unabhängigere und selbstbewusstere Lebensgestaltung und Existenzsicherung ermöglichen. In vielen Ländern Afrikas werden Frauen und ihre Kinder in SOS-medizinischen Einrichtungen wie Mutter-Kind-Kliniken betreut und beraten, in Kriegs- und Katastrophensituationen gilt der Nothilfeeinsatz von SOS-Kinderdorf in erster Linie hilfsbedürftigen Frauen und ihren Kindern.
Zu sämtlichen von SOS-Kinderdorf betriebenen Schulen haben Mädchen, auch in Ländern, wo dies nicht üblich ist, absolut gleichberechtigten Zugang, parallel dazu wird das Recht von Mädchen auf Bildung als unabdingbare Voraussetzung für gesellschaftliche Entwicklung angesehen.