
Ansicht des SOS-Kinderdorfes in Kankan - Foto: SOS-Archiv
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Im Zuge einer zunehmenden Liberalisierung und verstärkten Sozialpolitik für benachteiligte Kinder Mitte der 80-er Jahre konnte SOS-Kinderdorf im nordwestafrikanischen Guinea aktiv werden. Das erste SOS-Kinderdorf wurde in Conacry (seit 1989) gebaut, das zweite nahe der Bezirksstadt N'Zérékoré (2000) im äußersten Südosten des Landes. Beide Standorte verfügen über Kindergärten und Schulen, die auch von den Kindern aus der Nachbarschaft besucht werden.
An den virulenten Krisen und den in regelmäßigen Abständen ausbrechenden Bürgerkriegen in den Nachbarstaaten Liberia, Sierra Leone und Guinea-Bissau leiden auch die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Guinea und somit auch die Betreuungssituation für allein gelassene Kinder. Dies veranlasste SOS-Kinderdorf zum Bau einer weiteren Einrichtung für unversorgte Kinder. Standort ist Kankan, die zweitgrößte Stadt des Landes rund 520 km nordöstlich von Conacry.

Mutter mit einem ihrer kleinen Schützlinge im SOS-Kinderdorf Kankan - Foto: SOS-Archiv
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An den virulenten Krisen und den in regelmäßigen Abständen ausbrechenden Bürgerkriegen in den Nachbarstaaten Liberia, Sierra Leone und Guinea-Bissau leiden auch die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Guinea und somit auch die Betreuungssituation für allein gelassene Kinder. Dies veranlasste SOS-Kinderdorf zum Bau einer weiteren Einrichtung für unversorgte Kinder. Standort ist Kankan, die zweitgrößte Stadt des Landes rund 520 km nordöstlich von Conacry.
Auf Grund einer sehr fundierten Mütterausbildung und gut vorbereiteten Kinderaufnahmeverfahren konnte das SOS-Kinderdorf gleich nach der Inbetriebnahme Anfang Mai 2004 mit 62 Kindern bezogen werden. Die volle Kapazität der zwölf Familienhäuser ist mit 120 Kindern erreicht, zusätzlich gibt es noch einen Kindergarten und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule für mehr als 200 Schüler(innen) aus dem Kinderdorf und der Nachbarschaft.
Richard Pichler, Generalsekretär von SOS-Kinderdorf International, nationale und regionale Vertreter von SOS-Kinderdorf und der Behörden des Landes sowie zahlreiche Kinder und Mütter wohnten dem Einweihungsfest in Kankan bei.