
Mütter im Gespräch im SOS-Sozialzentrum in La Cañada - Foto: SOS-Archiv
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Das SOS-Sozialzentrum in La Cañada 40 km außerhalb von Maracaíbo, der zweitgrößten Stadt Venezuelas, konnte im März diesen Jahres in neue Räumlichkeiten ziehen und damit auch seine sozialen Dienste für Familien ausweiten. In Anwesenheit von SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin wird das neue Gebäude am 6. September feierlich eingeweiht.
Das Sozialzentrum gehört zum Gesamtkomplex des ältesten SOS-Kinderdorfs im Land, das außerdem eine Jugendeinrichtung, einen Kindergarten, eine Grundschule und ein Berufsbildungszentrum umfasst. Im SOS-Sozialzentrum ist eine Kindertagesstätte eingerichtet, in der bis zu 120 Kinder im Alter von einem halben bis zu drei Jahren ganztags betreut werden. Diese Kinder kommen aus den ärmsten Familien der Gegend, vor allem Kinder aus Alleinerzieherinnenhaushalten werden aufgenommen.
Sie werden durch Frühförderprogramme unterstützt, erhalten im Zentrum eine ausgewogene Ernährung und werden zudem in einer kleinen integrierten Gesundheitsstation medizinisch betreut, u.a. stehen ein Kinderarzt und Kinderzahnarzt für regelmäßige Untersuchungen und Behandlungen zur Verfügung.

Zuhause im SOS-Kinderdorf bei Maracaíbo - Foto: SOS-Archiv
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Parallel zur Kinderbetreuung wird für die Eltern Beratung in Ernährungs-, Gesundheits- und Erziehungsfragen sowie frühkindlicher Förderung angeboten. Mütter haben zusätzlich die Möglichkeit, Weiterbildungskurse in Kochen/Backen und Schneiderei und andere auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Workshops zu besuchen.
Das Sozialzentrum engagiert sich außerdem in Rechtsfragen, die die Situation von Kindern und Jugendlichen betreffen und arbeitet in diesem Bereich eng mit der Stadtverwaltung zusammen.