
Vier Brüder in ihrem neuen Zuhause in Callao - Foto: SOS-Archiv
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Mit dem neuen SOS-Kinderdorf im Stadtteil Callao in der Hauptstadt Lima stieg die Zahl der SOS-Kinderdörfer in Peru auf acht, zusätzlich gibt es noch 19 weitere Bildungs-, Ausbildungs- und Sozialeinrichtungen.
30 Jahre, nachdem das erste peruanische SOS-Kinderdorf nahe Lima eröffnet werden konnte, ist der Bedarf nach Betreuungseinrichtungen für verlassene, unversorgte Kinder ungebrochen hoch. Callao ist ein Armenviertel, in dem hohe Arbeitslosigkeit, Frustration und Gewalt den Alltag der meisten Menschen prägen, viele Frauen müssen ihre Kinder alleine großziehen. Die schwierigen Lebensbedingungen führen dazu, dass zahlreiche Kinder aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen von ihren Eltern verlassen bzw. nur unzureichend versorgt werden.
Für 108 Kinder bietet das neue SOS-Kinderdorf ein Zuhause, im SOS-Sozialzentrum können bis zu 120 Kinder während der Arbeitszeiten ihrer Eltern/Mütter ganztags betreut werden. Das Zentrum bietet außerdem eine Reihe von Fortbildungskursen für Erwachsene an sowie Gesundheitsvorsorge durch einen Kinder- und einen Zahnarzt.