
Lord Richard Attenborough mit seinen kleinen Freunden im SOS-Kinderdorf Cape Town - Foto: SOS-Archiv
|
Wer kennt nicht "Gandhi" oder "Schrei nach Freiheit", Breitwandepen mit großer humanitärer Botschaft? Oder "Jurassic Park", den Klassiker für große wie kleine Dinosaurierliebhaber?
Der Besitzer des Parks der Riesenechsen, John Hammond, ist im wirklichen Leben der Regisseur der beiden erstgenannten Filme, Lord Richard Attenborough. Der Oscarpreisträger und langjährige Freund von SOS-Kinderdorf stattete 1999 dem SOS-Kinderdorf Cape Town in Südafrika einen Besuch ab. Die Kinder wussten zwar nicht wirklich, welche Berühmtheit da in ihr Dorf gekommen war, doch Attenboroughs Bart und sein gewinnendes Wesen hatten es ihnen angetan.
Die Liebe beruhte auf Gegenseitigkeit: "Diese kleinen Persönlichkeiten sind genauso wichtig wie jeder andere Mensch dieses Planeten. Wir können es nicht Regierungen oder Wohlfahrtsorganisationen überlassen, für sie zu sorgen. Jeder Mensch hat die moralische Verpflichtung, sich um den Anderen zu kümmern, besonders dann, wenn es ein so hilfloser Mensch wie ein Waisen- oder Straßenkind ist.
Kinder sind wunderbare Geschöpfe mit einem großen Potential. Doch sie brauchen viel Unterstützung, Nahrung und Liebe von den Erwachsenen. Damit sie all ihre Fähigkeiten ausschöpfen können, müssen sie sich ungehindert in einem liebevollen Umfeld entwickeln können." Und direkt zu den Kindern gesprochen: "Euer Wohlergehen liegt in unserer Verantwortung, und wir versprechen Euch, unser Möglichstes dafür zu tun."