
Jay Jay und seine Frau mit Kindern aus Isolo - Foto: SOS-Archiv
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Der nigerianische Internationale, der für den englischen Premierklub Bolton Wanderers spielt, sagte bereits im Sommer 2004 nach einem Besuch in Isolo seine Unterstützung zu. Im Juli des darauf folgenden Jahres war es dann soweit. Bei seinem zweiten Besuch in Isolo wurde Jay Jay Okocha feierlich zum FIFA/SOS-Botschafter gekürt.
"Bei meinem Besuch im SOS-Kinderdorf Isolo lernte ich das familiennahe Konzept von SOS-Kinderdorf kennen und schätzen. Es verbessert das Leben vieler Kinder in unserer Gesellschaft, die wegen Armut, HIV/AIDS und anderer sozialer und wirtschaftlicher Faktoren ohne Eltern leben müssen", sagte Okocha.
"Wir alle wissen, dass junge Menschen Möglichkeiten brauchen, ihre Talente zu entdecken und sich selbst Ziele zu setzen und diese Ziele auch zu erreichen - um jenes Selbstvertrauen zu entwickeln, das sie im Leben brauchen. Als Profifußballer von heute ist es mir wichtig, dass Jugendliche in der Lage sind, ihre Verantwortung für morgen im Sinne von Fairness, Entschlossenheit und Teamgeist wahrzunehmen", so Okocha in seiner Rede.
Zum Fest in Isolo kam Jay Jay gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, die die zahlreichen künstlerischen Darbietungen der SOS-Kinder sichtlich genossen. Die Kinder sangen auch "African Queen", einen der Lieblingssongs von Okocha.

Das Ehepaar Okocha - Foto: SOS-Archiv
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Nach dem Signieren von Fußbällen und Autogrammkarten bekräftigte Okocha auch seine Unterstützung für die 6 Dörfer für 2006-Kampagne in einer berührenden Rede: "Darf ich diese Gelegenheit nutzen und die nigerianischen Mitbürger und meine Kollegen dazu auffordern, für dieses unterstützenswerte Projekt zu spenden." Im Rahmen der WM-Charity-Kampagne werden sechs neue SOS-Kinderdörfer gebaut, eines davon entsteht in Gwagwalada in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja.
Agatha da Silva, Leiterin von SOS-Kinderdorf in Nigeria, sagte, dass Okocha immenses Interesse an der Arbeit der Kinderhilfsorganisation gezeigt und die Verantwortung und Herausforderungen, die mit der Botschafterrolle verbunden sind, mit großer Freude angenommen habe - darüber hinaus sei er dadurch zu einem Vorbild für die Jugendlichen geworden.